Die Familie Mühlschlegel - Einblicke in die Firmenchronik

1878
Der Gründer Hermann Wilhelm Mühlschlegel übernimmt mit finanzieller Hilfe seines Vaters die Angermühle in Biberach mitsamt der damalig bestehenden Sägerei, die jedoch vorerst in Vaters Besitz bleibt.

1910
Nach über 30 tatkräftigen Jahren übergibt der Firmengründer den Familienbesitz an seinen Sohn Matthäus Julius Wilhelm Mühlschlegel, der Mühle und Sägewerk erfolgreich weiterführt.

1919
Krisenstimmung nach dem Niederbrand des Sägewerks. Hoffnungsvoll wird es jedoch kurz darauf wieder aufgebaut.

1925
Nur wenige Jahre später verunglückt Matthäus Julius Wilhelm mit dem Pferdefuhrwerk tödlich.

1925 - 1946
Nach dem Tod ihres Mannes führt Amalie Mühlschlegel ohne zu zögern den Betrieb mit ihren Kindern Mathilde, Wilhelm und Liselotte weiter.

1935
Hilfreiche Unterstützung bekommt Amalie als ihre Tochter Mathilde den Kaufmann Eugen Geng heiratet, der 1946 in die Firma eintritt und bis 1969 den Betrieb weiter ausbaut. Die Tochter Liselotte heiratet 1949 Peter Wild, der ebenfalls aus einer Kaufmannsfamilie aus Hersbruck stammt.

1952
Aus Platzmangel wird das Sägewerk auf die gegenüberliegende Straßenseite der Mühle verlagert, wo genügend Fläche zur Expansion des Betriebs vorhanden ist.

1963

Der Ausbau des Betriebs nimmt immer größere Formen an.

1969
Nach Eugen Gengs Tod übernimmt sein Neffe Dietrich Wild, Urenkel von Hermann Wilhelm Mühlschlegel, den Betrieb.

1975
Bau des Verwaltungsgebäudes mit Ausstellungsraum und der zur damaligen Zeit modernen Trocknungsanlage.

1985
Eine weitere Halle kommt hinzu und trägt damit zur stetigen Vergrößerung des Betriebs bei. Schon fünf Jahre später reifen mit dem Grundstückserwerb in Oberessendorf erneut langfristige Zukunftspläne.

1993
Nach der Übernahme und Umbau eines alten Sägewerks mit Palettenwerk und Holzbaumarkt erfolgt die Filialeröffnung in Bußmannshausen. Im Jahr 1997 folgt der Planungsbeginn für eine Aussiedlung des Biberacher Ursprungbetriebs nach Oberessendorf an der B30.

2002
Nach knapp 125 Jahren am ursprünglichen Standort in Biberach erfolgt die Verlagerung der Holzhandlung nach Oberessendorf, wo ein großer Fachmarkt mit moderner Ausstellung und kompaktem Großhandelslager auf ca. 25.000 qm Fläche entsteht. Die Angermühle in Biberach wird nach wie vor ebenfalls betrieben.

2008
Mit dem Eintritt von Dietrich Wilds Tochter Barbara Wild ist nun bereits die fünfte Generation der Familie Mühlschlegel im Unternehmen vertreten.

2011
Schließung der Filiale in Bußmannhausen und Konzentration auf Standort Oberessendorf.

2018
Die Firma Mühlschlegel feiert ihr 140-jähriges Bestehen und gilt als eines der leistungsfähigsten Holz- und Ausbauzentren der Region. Es wird weiter in das Unternehmen investiert, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein.